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Freitag, 01. April 2016 (Aprilscherz)

(hr) Im Vorland hinter der Hafenschleuse in Friedrichskoog  liegt ein Toter, wahrscheinlich Opfer eines Gewaltverbrechens. Hängt die Tat mit der drohenden Schließung des Hafens zusammen? Hauptkommissar Klaus Borowski und seine Kollegin Sarah Brandt sollen ermitteln. So sieht es das Drehbuch für den Kieler Tatort der ARD vor, der im Sommer dieses Jahres in der Nordseegemeinde gedreht werden soll.

Um den 4. Seemeilenlauf, der am 28. August 2016 gestartet wird, hat Drehbuchautor Sascha Arango eine Geschichte um politische Interessen und den (scheinbar) aussichtslosen Kampf der Fischer gegen politische und behördliche Willkür konstruiert, der in dieser Form neu  für die Reihe Tatort ist. Der Grimme-Preis-Träger lässt die Kieler Kommissare wegen der Verstrickung der Landesregierung von der Förde an die Nordseeküste reisen. Die Ermittlungen sollen sich, so lassen  Insider durchblicken, nahe an den wahren Hintergründen für die Hafenschließung orientieren.  So sollen dokumentarische Zeitzeugenberichte und Interviews Authentizität schaffen. „Wahrheit und andere Lügen“ ist der Titel eines der bekanntesten Bücher von Drehbuchautor Arango. Für die Vorgänge um die Hafenschließung scheint dieser Titel so etwas wie ein Menetekel, ein Vorzeichen drohenden Unheils also.

Es wird das erste Mal sein, dass ein Tatortkommissar an der Nordseeküste ermittelt. Man darf also gespannt sein, was Ende des Jahres über die Mattscheibe flimmert, wenn ein Sportler beim Seemeilenlauf zwischen Prielen und Schafen eine grausige Entdeckung macht.

 

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